Sonntag, 20. Januar 2013

The Auction Star - Dunhill Estupendo

Die Zeit vergeht seit wir einen Sohn haben noch schneller und so schaffe ich es neben Job und meinen div. Leidenschaften kaum mehr regelmäßig Blog Beiträge zu erstellen. Trotzdem werde ich mich bemühen immer wieder Beiträge zu posten. Vor allem wenn ich von einem Erlebnis wie diesem berichten darf ist es mir eine große Freude. So viel zum Vorwort...

Nachdem das letzte Treffen zum intimen Zigarre rauchen mit meinem lieben Freund Andreas schon längst überfällig war, ich krankheitsbedingt keine Weihnachtszigarre genießen konnte, der ausgewählte Abend (19.1.13) ein paar Stunden vor dem Geburtstag von Andreas begann und aus aktuellem Anlass habe ich eine ganz besondere Zigarre ausgewählt - Dunhill Estupendo(s) aus 1984/85 (eine der ersten Dunhill Chargen, siehe Erklärung im später folgenden Link zur Kiste). Der erwähnte aktuelle Anlass zu dieser Zigarre war die Auktion zuletzt in London wo sie für ca. 1000 Dollar pro Stück Stück verkauft wurde (und die 10er Kiste war bereits angebrochen). Jedenfalls war die Dunhill Estupendo auf dieser Auktion der Star wie in diesem Artikel nachzulesen ist -  http://www.cigaraficionado.com/webfeatures/show/id/16814

Dazu muss man erwähnen das diese Zigarre ohnehin  generell selten zum Verkauf auftaucht und zu den Top Zigarren unter Sammlern zählt. Kubanische Dunhill Zigarren zählen zu den besten Vintage Zigarren - auch wegen dem Reifepotential - weshalb sie auch astronomische Preise erzielen und der Trend zeigt weiter nach oben. Ein Grund bei Vintage Zigarren allgemein ist, dass der Bestand und damit das Angebot kleiner wird. Ich habe bei meinen anderen Leidenschaften auch mit Vintage Artikel zu tun aber bei Genußmittel wie zB Zigarren und Champagner ist der Punkt dass wenn sie genoßen wurden, sind sie unwiederbringlich weg ...das führt zwangsläufig zu einer Verknappung. Natürlich kann man dem entgegnen das Zigarren aus zB den letzten 10 Jahren auch irgendwann alte Vintage Zigarren sein werden. Das stimmt natürlich aber kubanische Dunhills gab es wie andere Vintage Stars nur zu ihrer Zeit und in den letzten Jahren schlichtweg nicht.

Nun zu unserem Erlebnis. Die Zigarre hatte noch ein schönes Bouquet woran das Tubo in welchem sie all die Jahre lagerte nicht ganz unschuldig ist. Der Trockenzug war überwiegend fruchtig/floral. Bereits der erste Zug war eine Überraschung da die Zigarre sofort mit intensiven Aromen präsent war und das ist bei Zigarren in diesem Format - Julieta No.2 / Churchill - eher ungewöhnlich. Die Dunhill Estupendo offenbarte vom ersten bis zum letzten Zug reichhaltige und komplexe Aromen so das es uns auch schwer fiel diese in Worte zu fassen -  u.a. weil wir mehr genoßen als analysiert haben. Zusammengefasst war sie leicht süßlich (speziell im letzten Drittel verstärkt wahrnehmbar),  fruchtig und hatte dezente Röstaromen - das alles und viel mehr in idealer Kombination. Der Rauch war wunderbar cremig, vollmundig und der Zugwiderstand für meinen Geschmack perfekt. Für meine Verhältnisse habe ich realtiv zügig geraucht (speziell bei solchen Vintage Zigarren rauche ich normalerweise im super slow Modus) aber ca. 3 Stunden und ca. 15 Minuten hat es dann doch gedauert bis ich die Zigarre endgültig weggelegt habe.

Hier http://montehiba.blogspot.co.at/2010/09/dunhill-estupendo-198485.html sind Bilder zu der dazugehörigen Kiste als auch Infos zur Datierung und der Produktionsdauer von kubanischen Dunhill Zigarren zu finden.

Die 1000 Dollar Frage...nämlich ob sie diese Dollar wert ist? Über den Wert einer Zigarre kann man lange diskutieren da es ein Frage der Einstellung, dem wahrgenommen Genuß, der Wertschätzung für alte kubanische Zigarren etc. ist. Die Dunhill Estupendo ist ohne Zweifel eine absolute Top Zigarre (auch in meinem Ranking sehr weit oben) und ich bin auch sehr dankbar das ich sie rauchen durfte...ich bin auch dankbar das ich für meine bei weitem nicht den Auktionspreis bezahlen musste.

Bis demnächst....

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Ein interessanter Besuch...

... war es letzten Freitag bei meinem lokalen Händler (und der Nr. 1 Adresse für Zigarren in Wien) Ercan Hazar vom Cigarstore. Leider habe ich viel zu wenig Zeit um ihn öfter und intensiver zu besuchen. Aber die Zeit die wir zusammen verbringen ist immer sehr gut genutzt und erfreulich.

Ercan war so nett und hat noch einige Kiste der Juan Lopez Ideales (der ersten und wohl einzigen reinen regionalen Edition - ER - für Österreich in den nächsten Jahren - genaue Infos auch hier: http://montehiba.blogspot.co.at/2011/12/exclusivo-austria.html ) mit niedrigen Nummern organsisiert. Nr. 26 war jene mit der niedrigsten Nr. und die musste mich natürlich als Verstärkung für die anderen Kisten im Humidor nach Hause begleiten ;-)

  
Die Gelegenheit möchte ich nutzen eine Custom Rolled Zigarre von Reynaldo welche sich "Elefantes" (oder so ähnlich) nennt zu zeigen. Der Name ist angelehnt an einen Elefantenfuss aufgrund vom doch sehr massiven Format (Durchmesser ca. 2,8 cm und ca. 15 cm lang).
Vergleich mit einer Robusto...
Da gibt selbst die Ringmaß Übersicht von Habanos auf...

Mein persönliches Highlight und Hauptgrund meines kurzfristigen Besuches vom Cigarstore war eine noch zum Teil gefüllte kubanische Zigarrenkiste welche ein Siegel aus der K. & K. (siehe u.a. http://de.wikipedia.org/wiki/Kaiserlich_und_k%C3%B6niglich ) Zeit bzw. der K.K. Tabakregie trägt. Die Zigarrenkiste gehört einem Kunden von Ercan. Ercan war so nett und hat an mich und meine Leidenschaft für Vintage Zigarren gedacht und mir so die Möglichkeit eingeräumt die Kiste zu begutachten. Ein toller Fund da das K. & K. Siegel einen bereits verblassten aber noch lesbaren Stempel mit dem Datum XII 1913 trägt. D.h. das ist wohl eine der ganz wenigen Kisten weltweit aus dieser Zeit welche ziemlich exakt datiert ist. Da das K. & K. Siegel über dem Warranty Seal klebt ist davon auszugehen das es auch eine der ersten Zigarrenkisten ist für welche das grüne Warranty Seal (welches erst Mitte 1912 angekündigt wurde) verwendet wurde. In jeder Hinsicht eine historisch interessante Zigarrenkiste. Eventuell lässt sich noch eine Lösung finden das ich die Kiste zu weiteren Recherchen bekomme oder diese im Idealfall den Besitzer wechselt ;-) Fotos habe ich am Freitag generell mehr als die hier gezeigten gemacht, wenn auch nur mit einer kleinen Digicam und bei nicht optimalen Lichtverhältnissen, aber diese möchte ich vorerst nicht ohne die Zustimmung des Besitzers veröffentlichen.

Ercan Hazar beim Genuß der mitgebrachten SOL Aromosos aus Ende der 1930er.
Den Genuß hast du dir verdient lieber Ercan!
In dem Zusammenhang darf ich auf einen sehr guten und aktuellen Tastingbericht der SOL Aromosos von David McGrane (JJ Fox) verweisen:
http://www.jamesfox.ie/blog/?p=617
Die Zigarre stammt ebenfalls aus der Kiste über welche ich recherchiert und den Cigar Journal Artikel geschrieben hatte und hat über Nino den Weg in seine Hände gefunden.


Sonntag, 26. August 2012

Hoyo de Monterrey Seleccion Suprema No. 162 & Montecristo Millenium


Andi und ich haben wieder ein paar gute Zigarren geraucht und die 2 vom letzten Freitag Abend möchte ich hier kurz erwähnen. Aufgrund der sommerlichen Temperatur konnten wir auch am Abend noch einen Outdoor Smoke bei mir machen. 
 
Nun zu den Zigarren. Die erste Zigarre war eine Hoyo de Monterrey Seleccion Suprema No. 162 aus ca. 1962-1965. Der Kaltzug offenbarte starke florale Noten und das Bouquet war typisch alte aber gut gelagerte (da auch intensiv) Vintage Zigarre (schwer zu beschreiben wenn man es nicht kennt). Die floralen Noten waren nicht mehr so präsent als die Zigarre angezündet wurde. Ab dem Zeitpunkt dominierten kräftige Tabakaromen gepaart mit einem Hauch von frischer Mandel (wie es Andi so treffend beschrieben hat). Die Zigarre hatte eine Stärke von knapp 4/5 und war für mich punkto Blend richtig alte Schule wie ich es nur von den meist kräftigen Vintage Zigarren kenne. Um die Zigarre nicht zu "overpowern" und um die feinen Aromen hinter dem kräftigen Tabakgeschmack genießen zu können war es wichtig behutsam an der Zigarre zu ziehen (was uns diesmal beiden sichtlich schwer fiel da). Sehr gute Zigarre die trotz dem Alter noch sehr vital war.
Beide Zigarren an diesem Abend hatten einen perfekten Abbrand und Zugwiderstand. Das bestätigte wieder meine/unsere und zum Teil allg. Meinung das die Qualität in der Verarbeitung früher mehrheitlich höher war. Zumind. hatte ich bei den heutigen (weil die aktuelle Produktion ist irgendwann auch Vintage) Vintage Zigarren (mind. pre 1990) noch nie einen Totalausfall wegen Verabeitung und Andi erzählte mir von Diskussionen/Beschwerden vieler Aficionados in Bezug auch auf die aktuelle Produktion. Da ich dieses Jahr nur ca. 5-10 aus den in diesem Jahr in den Handel gekommen Zigarren geraucht habe, kann ich hierzu selbst kein Urteil abgeben. Aber schade ist es in jedem Fall das die Mitbewerber aus anderen Ländern es schaffen stabile Qualität zu liefern und jene welche den besten Tabak haben nicht. Nur Liebhaber auf Dauer halten zu können kann nicht die Strategie von Habanos sein. Auch wenn sich uns spontan Beispiele wie Harley Davidson, Gibson (Gitarren) etc. aufgedrängt haben die in ihrer Sparte ebenfalls unerreicht sind wenn man ein gutes Produkt erhält aber wo es auch immer wieder Mängel gibt, so denke ich das wir doch alle eher Benutzerfreundlichkeit im Stil von Apple und Co. bevorzugen und das dann im Idealfall mit dem besten Produkt gepaart.
Was ich nicht gedacht hätte ist, dass es die zweite Zigarre - Montecristo Millenium Robusto (produziert Ende 1998) - schafft die Erste im Gesamteindruck noch zu überholen. Die Zigarre war vom ersten Zug weg super zu rauchen und geschmacklich sofort am Höhepunkt. Wir waren uns einig das wir in dem Fall gar keine typische Drittelentwicklung brauchen würden weil die Zigarre gleich von Beginn weg ideal war. Tatsächlich war die Entwicklung dann auch nur minimal aber das Niveau war bereits hoch. Die Zigarre verzeihte sogar das ich (vor lauter Lust) etwas stärker zog - kein überhitzen und keine Bittertöne, einfach herrlich. Seit langer Zeit war ich sogar gleich schnell wie Andi beim rauchen der mich "Slow Smoker" normalerweise immer abhängt. Der Rauch dieser mittelkräftigen Robusto war sehr cremig und gepaart mit gut balancierten Röstaromen. Eine Zigarre die den Anfänger und gestandenen Aficionado erfreut. Wenn sie jemand nicht so mag aber besitzt dann biete ich mich gerne zum Kauf/Tausch an (einfach Kommentar hinterlassen) ;-)
 
 

Dienstag, 21. August 2012

SOL Aromosos Imperiales - Cigar Journal Article (German/English)


Über das durchgeführte Projekt „SOL Aromosos Imperiales“ habe ich bereits einiges hier berichtet. Es freut mich, dass ich in Absprache mit dem Cigar Journal nun den kompletten Artikel (Deutsch & Englisch!) mit allen Details und Rechercheergebnissen den Blog Lesern zur Verfügung stellen kann. Auch für jene welche ihn kennen soll er als schnelles Nachschalgewerk zur Verfügung stehen. Zumindest kenne ich die dutzenden Magazine und Unterlagen die sie sich bei mir stapeln und die es nicht einfach machen schnell eine bestimmte Information zu finden. An der Stelle sei mir ein Hinweis auf die Website von dem von mir sehr geschätzten Nino Munoz – www.flyingcigar.de – gestattet wo demnächst weitere Tastingnotes zu dieser Zigarre zu finden sein werden.  
Hier der Link zum Artikel:



https://skydrive.live.com/?cid=9881abe0b974828f&id=9881ABE0B974828F%21472&Bsrc=Share&Bpub=SDX.SkyDrive

Sonntag, 1. Juli 2012

Cohiba Coronas Especiales 1991

Leider fehlt mir die Zeit um laufend zu berichten aber diese Zigarre muss ich mit einem Beitrag würdigen. Nach einem sehr, sehr leckeren Grillnachmittag (u.a. Rib Eye Steaks und Kalbskotelett) mit meinem lieben Freund Andi haben wir uns eine Cohiba Coronas Especiales aus 1991 gegönnt. Eine aussergewöhnlich gute Zigarre. Das Cellophan und die gute Lagerung haben das Bouqet noch so stark erhalten das man meinen könnte eine frische Zigarre in der Hand zu halten (abgesehen vom eindeutigen Vintage Geruch) - unglaublich diese Intensität nach 21 Jahren.

Die Zigarre brannte perfekt ab und zeichnete sich durch intensive Röstaromen (Vanille, Kaffee und etwas Kakao) und starke Tabaknoten aus. Sehr kräftig gleich vom ersten Zug an - ca. 4-4,5/5.

Das Cellophan zeigt starke Ablagerungen der Öle - ein Folge der langjährigen Reifelagerung.
Der Zopf ist vorhanden aber war beim anderen Exemplar besser ersichtlich.
Hier noch ein paar Bilder der Kiste von Ajay aus London.
 

Mittwoch, 30. Mai 2012

Datierung / Dating Vintage Tablett

Wenn ich um Rat im Zusammenhang mit kubanischen (Vintage) Zigarren und deren Lagerung gefragt werde dann beantworte ich solche Anfragen immer gerne. Üblicherweise läuft hier der Kontakt direkt zwischen der Person die mich kontaktiert und mir. Diesmal möchte ich hier davon berichten da es ein interessantes kleines Projekt geworden ist. Es geht zwar in erster Linie nicht direkt um Zigarren aber um deren Geschichte im Zusammenhang mit der Datierung der gegenständlichen Zigarrenringe und so sind doch einige Informationen zusammengekommen welche auch für Habanos Liebhaber interessant sein könnten.

Für einen Blog Beitrag wäre die Dokumentation etwas zu groß geworden, daher findet ihr das dazugehörige pfd hier: Datierung Vintage Tablett

Viel Spaß beim lesen!  

Sonntag, 22. April 2012

Sol Aromosos Imperiales & Sancho Panza Coronas de Cuba

Letzten Freitag war es endlich soweit und das lange geplante und immer wieder verschobene Treffen mit meinem lieben Freund Andreas fand endlich statt. Man könnte fast meinen desto seltener die Treffen desto rarer die Zigarren welche wir rauchen.

Es war wie immer ein sehr kurzweiliges Treffen und das obwohl wir ca. 6,5 Stunden zusammen waren.

Natürlich war es an der Zeit das wir gemeinsam die Zigarre rauchen von welcher ich hier lange berichtet habe und zu welcher letztlich der Cigar Journal Artikel entstanden ist - SOL Aromosos Imperiales aus dem Zeitraum 1936-1940 (genaue 2 seitige Dokumentation zur Datierung im aktuellen Cigar Journal).

Eine Frage aus dem Artikel war - wird die Zigarre überhaupt noch rauchbar sein? Die klare Antwort ist JA. Der Kaltzug offenbarte einen ganz eigenen Geschmack welchen ich nicht in Worte fassen kann. Das erste Drittel war zwar sehr verhalten und ich musste sehr behutsam (wie eigentlich für Vintage Zigarren generell zu empfehlen) rauchen um die fragilen und feinen Aromanoten würdigen zu können. Aber ab dem 2. Drittel nahm die Stärke zu und die Aromen waren auch deutlich ausgeprägter. Jetzt machte die Zigarre richtig Spass. Der Rauch war cremig, leichte Süße war manchmal zu schmecken, dezente nussige Töne und ein Toffee Geschmack waren zu vernehmen. Obwohl sie wohl den Höhepunkt überschritten hat war es insgesamt eine wirklich gute Zigarre welche offensichtlich von der luftarmen Lagerung profitiert hat. Der Abbrand war perfekt auch wenn er bei Andi - siehe Fotos unten - etwas witzig ausgesehen hat.

Getrunken habe ich nur stilles Wasser um die Zigarre möglichst neutral wahrzunehmen. Danke auch an Andi für einige Bilder in diesem Beitrag.
Über die Behrens & Co. Ära berichte ich genauer im Cigar Journal Artikel.
legitim boxpressed nach all den Jahren in der Kiste

Was raucht man nach so einer Zigarre? Schwierig, aber nach angemessener Pause haben wir uns aus den mitgebrachten Vintage Stücken für die ca. 20 Jahre jüngere Sancho Panza Coronas de Cuba aus den frühen 1960er entschieden. Der Kaltzug offenbarte süssliche und florale Aromen wobei diese nach dem anzünden nicht mehr zu vernehmen waren. Eine kräftige Habano mit einer Stärke über den ganzen Raufverlauf von in etwa 4/5. Die Entwicklung dieser Zigarre hatte eigentlich kaum die klassische Drittel Unterteilung sondern war eher linear. Eine "ehrliche" kubanische Zigarre vom ersten bis zum letzten Zug mit schweren erdigen Tabakaromen gemischt mit Röstaromen. Auch hier war der Abbrand perfekt. Für beide Zigarren gilt ein optimaler Zugwiderstand wie ich ihn gerne mag. Man musste nicht fest an der Zigarre saugen um den Mund voll mit Rauch zu haben. Das hilft ungemein um die Zigarre nicht zu überhitzen und speziell die delikaten Vintage Aromen zu zerstören.

In dem Zusammenhang diskutierten Andi und ich über die Verarbeitungsqualität heutiger kubanischer Zigarren welche im Vergleich zu non cuban Zigarren sicher nicht durchgehend optimal ist. Interessant ist, dass wir bis dato keine Vintage Habano geraucht haben wo es Zugprobleme oder ähnliches gab. Die Qualitätskontrolle war früher sicher nicht besser als heute aber ich denke der Druck punkto Stückzahlen für die Roller war kleiner und ev. hatten diese mehrheitlich früher ein anderes Qualitätsbewusstsein.
Bilder der Kiste aus welcher die Zigarren stammen (liebe Grüße nach London!)

Dienstag, 27. März 2012

What's in the Hong Kong Package? Final Part (8)

Mit dem Launch vom Artikel im Cigar Journal zur Sol Aromosos Imperiales diese Woche und dem 3. als auch letzten Video zur Öffnung der Kiste findet dieses kleine Zigarrenprojekt nach rund einem halben Jahr seinen Abschluss. Wie man u.a. im Abschnitt bzgl. Datierung lesen kann bzw zum Teil auch in den Videos sieht, wurden auch einige für die Zigarrenwelt bis dato kaum bis gar nicht bekannte Informationen recherchiert und dokumentiert. Deshalb ist das Projekt für mich ganz persönlich ein Erfolg weil es meine ursprüngliche Zielsetzung, beim Austausch mit Min Ron Nee, ein paar interessante Bilder und Infos über unbekannte kubanische Zigarrenmarken auf meinem Blog zu veröffentlichen doch deutlich übertroffen hat. Abgesehen davon hatte ich sehr viel Spaß und habe auch für mich wieder einiges gelernt.

Natürlich würde ich mich sehr freuen wenn es zusätzlich gelungen ist auch bei anderen Aficionados Interesse und ev. sogar ein wenig Faszination geweckt zu haben. Feedback jederzeit gerne über Kommentar auf dem Blog, email (viele in der Zigarrenszene haben diese von mir) oder auch bei Gelegenheit persönlich. Wäre für mich auch ein zusätzlicher Antrieb ähnliche Projekte in Zukunft zu starten.

Danke abschießend an alle die das Projekt unterstützt haben  - allen voran Min Ron Nee!

Donnerstag, 22. März 2012

What's in the Hong Kong Package? Part 7

Hiermit Teil 2/3 zur Öffnung der SOL Aromosos Imperiales Kiste. Der erste Teil war ev. noch nicht so interessant aber ich hoffe dieser und Nr. 3 sind es. Ich würde mich über Feedback (Kommentare) auf meinem Blog freuen.
Ab Montag sollte das Cigar Journal mit dem umfangreichen Artikel zu dieser interessanten Zigarre im Handel sein. Auch dazu bin ich für Feedback dankbar. Das ist neben dem Mehrwert für mich auch für die Entscheidung für weitere ev. auch ähnliche "Projekte" interessant und relevant.

Samstag, 17. März 2012

What's in the Hong Kong Package? Part 6

Wir sind im Finale dieser kleinen Blog Serie. Die Frage dieser Serie wird nun beantwortet. Im Paket von Min Ron Nee aus Hong Kong  befand sich eine original versiegelte SOL Aromosos Imperiales Kiste aus ca. 1940. Die genaue Dokumentation welche ich bzgl. Datierung geschrieben habe, wird nun auch mit dem Artikel gemeinsam im Cigar Journal veröffentlicht. Ab dem 23.3.12 ist das Magazin im Handel erhältlich.

Wie schon angekündigt wurden von der Öffnung Videos gemacht. Hier Video 1 von 3. Genauere Infos zu den Videos sind auch hier zu finden: http://www.cigarjournal.co/index.php/de/news/774-viedoonlineoeffnungdersolkiste
Da es ein spontaner Auftritt vor der Camera war und ich kein Profi vor selbiger bin, bitte ich euch bei eurer Kritik gnädig zu sein ;-)